Klettern und Wandern am Gardasee und in den Dolomiten

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    Liebe Leser und InteressiertePortrait 8.2018 abgerundet,scaliert

Îm Laufe der über 40 Jahre, in denen ich dem Klettern nachgehe, habe ich erfahren, dass das Klettern mehr sein kann, als nur ein sich messen mit der Schwierigkeit oder ein wildes Abenteuer, mehr als das Beherrschen eines bestimmten Schwierigkeitsgrades oder einer perfekten Klettertechnik. Es wurde mir mehr und mehr bewusst, welche tieferen Werte und Entwicklungsmöglichkeiten das  Klettern oder allgemein der Alpinismus dem Menschen bietet.

Mut, Entschlossenheit und Willensstärke fordert so manche Kletterpassage, aber auch überlegtes Handeln, Übersicht und kontrollierte Bewegungen. Man lernt mit der Angst umzugehen und selbstverantwortlicLuna argentea - lo scudo02h zu handeln. Dies stärkt das Selbstvertrauen.

Respekt und Bescheidenheit sind förderliche Vorraussetungen für das Gelingen einer Kletter- oder Bergtour während Überheblichkeit und Respektlosigkeit zu gefährlichen Situationen führen können. Die Berge oder das Klettern in einer Wand sind wie ein Spiegel, der einem das wahre Motiv zeigt.

Besondere Erfahrungen sind auch die verschiedenen Empfindungen, die man erlebt, wenn man die verschiedenen Felsformationen, wie Verschneidungen, Kamine, Platten oder Pfeiler durchsteigt. Man achtet wenig darauf, wie man sich in einer Verschneidung oder unter einem Dach mehr geschützt fühlt oder auf einem Pfeiler dem luftigen Element ausgesetzt ist.

Im Sarcatal bei Arco habe ich zusammen mit Heinz Grill Florian Kluckner u. a. Kletterrouten geschaffen, die in der Mitte zwischen den modernen Sportkletterrouten und den alpinistischen Kletterrouten liegen. Heinz Grill, der Initiator dieser Routen nannte sie „rhythmische Klettertouren“, da sie durch ihre Gestaltung ein rhythmisches Klettern ermöglichen, das Sicherheit und Vertrauen gibt. Sie sind mehr auf die integralen Bedürfnisse des Kletterers ausgerichtet und bewegen sich in einem klassischen Schwierigkeitsbereich zwischen III. und oberen VI. Grad.